Netzwerken lebt vom direkten Austausch – und der war heute besonders spannend. Ich habe mich mit Rik van Deursen von tweaq und Math Broeren von der Energiecoöperatie Land van Cuijk getroffen.
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen zwei Themen, die für die regionale Energiewende immer wichtiger werden: Energy-Sharing und eine effizientere Nutzung von erneuerbaren Energien durch den Einsatz smarter Software.
- Erzeugung und Verbrauch matchen: Da Solar- und Windenergie wetterabhängig schwanken, hilft intelligente Software dabei, den Strom dann zu nutzen, wenn er auch erzeugt wird. Das entlastet die Netze und schont Ressourcen. Welchen Lösungsansatz die Firma tweaq entwickelt hat, konnte ich live im tweaq energy-lab in Overloon, Niederlande erleben.
- Energie in der Gemeinschaft teilen: Beim Energy-Sharing geht es darum, lokal produzierten Strom unkompliziert innerhalb der Region oder Nachbarschaft weiterzugeben, statt ihn einfach nur anonym ins Netz einzuspeisen.
Mein Fazit: Der Austausch hat mal wieder gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen regionalen Energiegenossenschaften und Software-Entwicklern ist. Nur wenn Technik und Praxis Hand in Hand gehen, kommen wir bei der dezentralen Energieversorgung wirklich einen Schritt weiter.
Vielen Dank an Rik und Math für das gute und konstruktive Gespräch!

